Atem- und Körperarbeit

Atem ist mehr als das Einziehen und Ausblasen von Luft. Atembewegung spiegelt immer auch seelische Bewegung. Etwas "verschlägt mir den Atem" oder lässt mich erleichtert aufatmen. Häufige Atemfehler bestehen darin, dass der Mensch nicht voll ausatmet, nicht aus seiner Mitte atmet, das Zwerchfell sich also nicht (im häufig verspannten Bauch-Beckenraum) ausschwingen kann und die Atmung insgesamt zu flach geht. Atemerfahrung beginnt damit, sich der eigenen Atmung wirklich bewusst zu werden. Der Zusammenhang zwischen der Atembewegung und den Spannungsverhältnissen im Bauch-Beckenraum, in der Rückenmuskulatur und im Schulter-Nackenfeld wird bald spürbar. Das harmonische Zusammenspiel von Haltung, Spannung und Atem wird schließlich so verinnerlicht, dass es den Belastungen des Alltags standhält.

Aufgaben und Möglichkeiten der personenzentrierten Atem- und Körperarbeit:

Die angewendeten Methoden richten sich nach den Bedürfnissen des Klienten. Das klientenzentrierte Gespräch bietet die Möglichkeit zur kognitiven Verarbeitung der Erfahrungen. Hindernisse auf dem Weg zur Gesundheit und zur persönlichen Entwicklung werden klarer gesehen und neue Handlungsmöglichkeiten besser erkannt. Körperarbeit (im Stehen, Sitzen, Liegen) fördert das Körperbewusstsein und macht Fehlhaltungen und Fehlspannungen auch im Alltag schnell bewusst.